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Lusen 2007 Drucken E-Mail
  Bayerischer Wald: Garant für beeindruckende Naturschauspiele  Skiabteilung des FC Stamsried wanderte zum Lusen  Stamsried: Mittendrin in der Wandersaison befindet sich derzeit die Skiabteilung des FC Stamsried, deren letzte Tour am vergangenen Wochenende zum 1373 m hohen Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald führte. Bei strahlendem Sonneschein ging es für die  über 20 Wanderer vom Parkplatz Waldhäuser durch hohen Mischwald und abschließend durch Totholzgebiet zum Lusenschutzhaus, welches sich nur weniger Meter unter dem Gipfelbereich befindet.  Nach verdienter Stärkung brach man zum Gipfel auf ,über den sich bereits dichte Regenwolken zusammengebraut hatten und weit entferntes Donnergrollen nichts Gutes erahnen lies.Die Spitze des Berges ragte in der letzten Eiszeit gerade noch aus dem Eispanzer heraus und die Schichtung der Felsbrocken verhindert bis heute, dass sich außer Flechten keine Vegetation ausbreiten kann, obwohl sich der Gipfel weit unterhalb der Baumgrenze befindet. Deshalb ist der Lusen bis heute "oben ohne" und bietet eine beeindruckende Fernsicht. Auf der eindrucksvollen "Himmelsleiter", die mitten durch abgestorbenen Wald verläuft, kletterte die Gruppe bereits bei einsetzendem Regen über 500 Felsstufen steil hinab in einen ziemlich stark beschädigten Bergfichtenwald. Wie nachzulesen ist, hat die Philosophie, nicht in den natürlichen Kreislauf einzugreifen,  in den letzten Jahren viele Kritiker auf den Plan gerufen. Der Borkenkäfer hat den Fichtenbestand in weiten Gebieten auf den ersten Blick vollkommen vernichtet. Wer aber sieht, mit welcher Kraft die natürliche Verjüngung funktioniert, erlebt dies nicht als Sterben, sondern eher als die Geburt eines neuen Waldes.Auf halber Höhe wurde ein Plankenweg eingerichtet, der eindrucksvoll das natürliche Nachwachsen des Waldes deutlich macht. So ist es möglich, ohne auch nur einen Fuß auf den unberührten Waldboden zu setzen, einen Blick in die Waldkinderstube zu werfen. Dabei erstaunte es nicht nur die Kinder, aus welchen Stämmen, und seien sie auch noch so morsch und hohl, frische Triebe sprießen. Und war es der beeindruckenden Naturschauspiele noch nicht genug, ging es weiter in eine tiefe, enge Schlucht, die am Grund mit wilden Felstrümmern und Geröll übersät ist. Im "Teufelsloch", rauscht dumpf und geheimnisumwittert,  tief unter den Tausenden von Granitblöcken, die hier zu Tage treten, das Wasser der Kleinen Ohe. Ziemlich steil bergab, bei immer noch anhaltendem Regen ging es bis zur Martinsklause. Dieser stille Stausee, einst für die Holztrift gebaut und heute als Kulturdenkmal erhalten, ist Lebensraum der seltenen Wasseramsel. Den Bachlauf der kleinen Ohe entlang, durch eine Art Schluchtenwald führte der Wanderweg schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Direkt als die ersten am Parkplatz angekommen waren, hörte der Dauerregen, der die Stamsrieder vom Gipfel des Lusen begleitet hatte auf. Trotz pitschnasser Kleidung war man sich abschließend  einig, mit dem Bayerischen Wald einen Garanten für immer wieder unmittelbare Naturerlebnisse direkt vor der Haustür zu wissen. Der Dank der Ausflügler galt den Organisatoren der erlebnisreichen Wandertour.
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Hirschenstein 2006 Drucken E-Mail

Am Sonntag, 21.05.06 starteten wir in die Wandersaison. Von St. Englmar aus erwanderten wir den 1095 Meter hohen Hirschenstein.

Die Bilder dazu finden Sie in unserer Bildergalerie.

 

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